Über uns


Chronik

 MSC-Homberg e.V. im ADAC

Am 19. April 1952 trafen sich etwa 30 Motorsportler und Kraftfahrer im Deutschen Haus in Homberg und beschlossen die Gründung des Motor-Sport-Clubs Homberg.
Sie waren vorwiegend im Besitz eines Motorrades – einzelne besaßen bereits ein Auto.
Nach einem Referat des ADAC-Geschäftsführers Dr. Bubinger am 12.12.1952, fand der MSC-Homberg den Anschluss an den ADAC; alle MSC-Mitglieder traten dem ADAC bei.

Gleich im ersten Jahr des Bestehens organisierte der MSC mit der Geländefahrt “Rund um den Werrberg” für Solo-Kräder und Seitenwagen, eine Veranstaltung, die auch Jahre später noch die Elite der erfolgreichen Geländefahrer an den Start holte.
Mit der “Nordhessischen Zuverlässigkeitsfahrt” im Homberger Hochland, der Schwalm und Oberhessen, wird auch der Automobilsport erfasst. Die auf 500 km ausgedehnte Strecke (überwiegend Schotterstraßen und Feldwege), wird gemeinsam mit den ADAC Ortsclubs Alsfeld und Ziegenhain durchgeführt.
Anfang 1955 zählte der MSC bereits 103 Mitglieder und die gesellschaftliche Stellung des Clubs unter befreundeten Clubs, Vereinen, Behörden und dem ADAC, gelten als gesichert und sind der Beweis für eine gesunde und solide Clubführung, die auch in den nachfolgenden Jahren durch aktiven Einsatz und Erfolge Bestand hat.

In der Folgezeit waren besondere Schwerpunkte der Vereinsarbeit die Jugendgruppe, der Ausbau des Clubheims am Stellberg, die Förderung der aktiven Motorsportler durch den Verein, sowie die intensive Aus- und Weiterbildung der Sportwarte im ADAC.
Das Sportprogramm umfasst in den nachfolgenden Jahren alle motorsportlichen Veranstaltungen im Turnier, Orientierungsfahrten, Slalom, Rallye, 4×4, Motor-Cross und Kart.
Der Slalomsport, eine Domäne des MSC auf dem Idealparcours der Ostpreußenkaserne, ist seit vielen Jahren ein Aushängeschild des Vereins. Auch unsere Jugendgruppe mit den Schwerpunkten Jugend-Kart-Slalom (JKS) und Kart-2000 Slalom, rückt immer mehr in den Mittelpunkt.

Nachdem im August 1999 das Clubheim des MSC dem Feuerteufel zum Opfer fiel, standen die Mitglieder und der Vorstand erst einmal vor dem Nichts. Viele Erinnerungen sind den Flammen zum Opfer gefallen, doch schnell wurde mit Elan an einer Lösung neuer Clubräume gearbeitet.
Die Stadt Homberg lies den MSC nicht im Stich und stellte Räumlichkeiten im alten Landratsgebäude zur Verfügung. Als das Gebäude im Dezember 2014 verkauft wurde, musste wieder eine neue Lösung gefunden werden.
Nach langen Verhandlungen mit der Stadt und der HLG, kann der MSC-Homberg nun seit Ende 2015 das ehemalige Wachgebäude der Ostpreußenkaserne sein Eigen nennen.

Ich bin mir sicher, hiermit und den neu vorhandenen Trainingsmöglichkeiten, hat der MSC wieder optimale Bedingungen, um in den nächsten Jahren erfolgreiche Vereinsarbeit leisten zu können.
Über 60 Jahre Vereinsaktivitäten sind eine lange Zeit und wären ohne die vielen Clubmitglieder und deren ehrenamtlichen Tätigkeiten nicht möglich, deshalb an dieser Stelle eine Dankschön an alle Beteiligten. Möge die gute Zusammenarbeit mit dem ADAC Hessen-Thüringen, der Stadt Homberg, den öffentlichen Institutionen, den Freunden und Förderern dazu beitragen, dass wir auch in Zukunft eine erfolgreiche und interessante Vereinsarbeit für alle Freunde des Motorsports ermöglichen können, um somit einen Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten.

Homberg, im August 2016

Berthold Scheuer
Versitzender